Lindt-Osterhase und Enid Blyton

24 03 2008

Ich sitze gerade vor meinem PC und geniesse die kleinen Stücke “Heimat”, die meine kleine Schwester mir mitgebracht hat. Einen Lindt-Schokoosterhasen mit Glöckchen, das bereits an meinem Etui baumelt, und Fünf Freunde-Hörspiele von Enid Blyton. Draussen liegt Schnee und ich blicke über den Fjord. Eine dicke Wolkenbank hat sich vor die Sonne geschoben, neben mir steht eine grosse Tasse mit dampfendem Tee. Ich reflektiere meine Eindrücke aus diesem Urlaub und frage mich, wie viel Heimatgefühl ich hierlassen werde, wenn ich wieder nach Hause fahre. Ich habe E-Post von Frau Kittel bekommen, mit den Auswahlbögen für die Oberstufe und einer Mail, in der ich mit “Sie” angesprochen werde. Ich fühle mich seltsam, wenn ich das lese, alles scheint so weit entfernt. Ich freue mich auf Zuhause und auf den Moment, wenn ich hierher nach Norwegen zurückkehren werde.




Frohe Ostern!

24 03 2008

God Påske an alle! Hoffentlich hattet ihr schöne Feiertage und Ferien, habt euch gut erholt und hattet viel Spass.

Ich hatte meine kleine Schwester zu Besuch und habe es sehr genossen. Bald sehe ich euch wieder, auf dem YES, in Hannover oder sonstwo, ich freue mich schon.

Wir hatten übrigens vor ein paar Tagen Tagundnachtgleiche, wunderbar, jetzt werden die Tage endlich wieder länger als die Nächte! ^^

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

(Eduard Mörike)




Filme und Beleuchtung.

13 03 2008

Ich habe das Gefühl, dass die Filme immer düsterer werden. Vor allem die Fantasyfilme. Bei den Harry Potter-Filmen ist es besonders ausgeprägt. Vom ersten bis zum fünften ist die Beleuchtung zu ich würde schätzen 35-40 Prozent runtergeschraubt worden. Natürlich ist das auch der Verlauf der Geschichte, es wird immer düsterer und so, aber das ist bei Herr der Ringe auch so, und da gibt es viele helle, lichte Szenen. Die Schlacht auf den Felder von Pelennor im dritten Teil wird im strahlenden Sonnenschein ausgetragen, und Mount Doum in Mordor ist ein Vulkan. Die letzten Szenen mit Frodo uns Sam sind in rotem, effektvollen Lavalicht gedreht. Man braucht keine Dunkelheit, um Filme eindrucksvoll zu machen. Ich finde eher, dass dunkle Beleuchtung von Einfallslosigkeit und Zeitdruck beim Dreh zeugt. Aber ich kann mich auch irren.
Ich würde gerne einmal bei der Verfilmung einem der Fantasyepen mit dabeisein und mir die Dreharbeiten genau ansehn. Vom Schreiben des Drehbuchs über das Casting, all die Vorbereitungen der Schauspieler, das aktuelle Drehen, das Einfügen der Effekte und natürlich das Einspielen des Soundtracks. Ein Traum… der sicherlich mit viel Arbeit verbunden ist. Aber wer weiss, vielleicht bietet sich ja irgendwann irgendwo einmal die Gelegenheit, mit dabei zu sein. Und dann werde ich herausfinden, warum Fantasyfilme immer dunkler werden.
Bis dahin muss ich mich wohl in Geduld üben…




Wintersonnenwende

12 03 2008

“Erhebt sich die Finsternis wieder, wehren Sechs sie ab;
Drei aus dem Kreis und Drei von dem Pfad,
Holz, Bronze, Eisen; Wasser, Feuer Stein;
Fünf kehren wieder und Einer geht allein.”

(Susan Cooper, Wintersonnenwende)

                                                                                                                              

Ich sehe mir gerade den Film “The Dark Is Rising: Wintersonnenwende” an. Ein guter eigenständiger Film, aber bei Weitem nicht so gut wie das Buch. Ich möchte eigentlich keinem empfehlen, erst den Film zu gucken und DANN das Buch zu lesen. In umgekehrter Reihenfolge, ja. Das Buch ist unglaublich gut und toll zu lesen. Der Film ist viel zu brutal geraten und hat zu viele Abweichungen vom Original.

Also, Buchempfehlung: der Zyklus “Wintersonnenwende” von Susan Cooper: “Bevor die Flut kommt”, “Wintersonnenwende”, Greenwitch”, “Der Graue König” und “Die Mächte des Lichts”.
Ein absolutes Muss für alle Fantasyfans.

(Wer Lust auf eine Leseprobe hat, kann sich mal diesen Link hier anschauen: http://www.literaturzirkel.eu/junior-edition/autoren_c/cooper_s_1b_leseprobe.pdf
Viel Spass!)




Knie und Stress

6 03 2008


(Garfield is (c) to Jim Davis)

…alles leger, alles reläxt… einfach mal wieder chillen… (mit knieschmerzen… -.-)




Frühling

3 03 2008

Der Himmel ist blau, es regnet ausnahmweise nicht, die ersten grünen Knospen sind zu sehen, heute Morgen bin ich mit Vogelgezwitscher und Helligkeit aufgewacht und ich fühle mich grossartig! Ich möchte gerne Singen, und zwar den ganzen Tag lang. Mit vielen Tra-la-las und so.
Oder, wie A. A. Milne schon durch seinen Bären Winnie Puh gesagt hat:

“If you want to make a song more hummy, add a few tiddely-poms.”

Cheers!